Smart Hygiene Monitoring System · Für öffentliche Toiletten

Reinigen, wenn es nötig ist. Nicht nur, weil es im Plan steht.

Sensorgestützte Verfügbarkeits- und Hygieneüberwachung für öffentliche Toiletten, ohne Kamera und ohne Erfassung während der Nutzung. Zwei Module zeigen Betreibern Kabine für Kabine, wo Handlungsbedarf besteht.

  1. 01 Modul G · Hygiene-/Geometrie-Monitoring

    Modul G arbeitet mit einem Sensor, der oberhalb der Kabine angebracht ist. Er vergleicht den Raumzustand vor und nach jeder Nutzung, ausschließlich mit Tiefendaten, nie mit Bildern.

  2. 02 Privacy by Design

    Keine Erfassung während der Nutzung

    Keine Kamera: explizit ausgeschlossen, nicht nur abgeschaltet

  3. 03 Modul H · Hydraulik-Monitoring

    Kontinuierliche Erfassung von Wasserstand und Spülvorgang

    Vollständig regelbasiert: kein maschinelles Lernen bei dieser sicherheitsrelevanten Entscheidung

  4. 04 Modul G · Hygiene-/Geometrie-Monitoring

    Vorher-nachher-Vergleich des Raumzustands bei jeder Nutzung

    Erkennt Bodenverschmutzung, Fremdkörper, Sitzposition und Behälterfüllstand

  5. 05 Live-Status

    Reinigung erforderlich Die Kabine sollte gereinigt werden.

    Ein Live-Dashboard zeigt den aktuellen Status jeder Kabine, zum Beispiel „WC 01 · OK“. Reinigungs- und Wartungsteams sehen sofort, wo sie gebraucht werden und wo alles in Ordnung ist.

  6. 06 Nutzen

    Bedarfsgerechte Reinigung: Teams gehen dorthin, wo der Status Bedarf zeigt

    OK Kein Handlungsbedarf.

Das Problem

Feste Pläne kennen den tatsächlichen Bedarf nicht.

Öffentliche Toiletten werden meist nach starren Zeitplänen kontrolliert und gereinigt. Manche Kontrollgänge finden statt, obwohl kaum Bedarf besteht, während anderswo eine verstopfte Toilette oder ein verschmutzter Boden erst beim nächsten planmäßigen Termin oder bei der ersten Beschwerde auffällt. Beides bindet Personal und beeinträchtigt die Qualität für Nutzerinnen und Nutzer.

Das System

Zwei Module. Ein klarer Status pro Kabine.

Das Smart Hygiene Monitoring System kombiniert zwei Sensormodule. Modul H überwacht die Hydraulik: Spülung, Wasserstand und Ablauf. Modul G überwacht den Zustand der Kabine selbst, vom Boden bis zum Abfallbehälter. Beide speisen ein Live-Dashboard, das den Status jeder Kabine auf einen Blick zeigt.

Modul H · Hydraulik-Monitoring

Verstopfung und Überlauf erkennen, deterministisch.

Verstopfung & Überlauf, regelbasiert

Modul H erfasst kontinuierlich den Wasserstand und jeden Spülvorgang. Läuft das Wasser nicht wie vorgesehen ab, erkennt das Modul dies auf Basis klarer Regeln, die Betreiber jederzeit nachvollziehen können.

  • Kontinuierliche Erfassung von Wasserstand und Spülvorgang
  • Vollständig regelbasiert: kein maschinelles Lernen bei dieser sicherheitsrelevanten Entscheidung
  • Ablaufzeit-Trend: Ein sich allmählich verlangsamender Ablauf wird frühzeitig erkannt. Wartung lässt sich planen, bevor es zur Verstopfung kommt.

Modul G · Hygiene-/Geometrie-Monitoring

Hygieneveränderungen erkennen, vom verschmutzten Boden bis zum vollen Behälter.

Hygiene- & Geometrieänderung, ToF-basiert

Modul G arbeitet mit einem Sensor, der oberhalb der Kabine angebracht ist. Er vergleicht den Raumzustand vor und nach jeder Nutzung, ausschließlich mit Tiefendaten, nie mit Bildern.

  • Vorher-nachher-Vergleich des Raumzustands bei jeder Nutzung
  • Erkennt Bodenverschmutzung, Fremdkörper, Sitzposition und Behälterfüllstand
  • Unterscheidet, was eine einzelne Nutzung verändert hat, von der kumulativen Verschmutzung seit der letzten Reinigung
Live-Status

Jede Kabine auf einen Blick.

Ein Live-Dashboard zeigt den aktuellen Status jeder Kabine, zum Beispiel „WC 01 · OK“. Reinigungs- und Wartungsteams sehen sofort, wo sie gebraucht werden und wo alles in Ordnung ist.

Erkannte Zustände

  • OK Kein Handlungsbedarf.
  • Reinigung erforderlich Die Kabine sollte gereinigt werden.
  • Blockiert Die Kabine ist nicht wie vorgesehen nutzbar.
  • Unsicher Der Sensor kann den Zustand nicht zuverlässig bewerten und meldet das, statt zu raten.
Privacy by Design

Keine Kamera.Keine Personenerkennung.Keine Erfassung während der Nutzung.

Öffentliche Toiletten gehören zu den sensibelsten Räumen überhaupt. Smart Hygiene wurde deshalb von Grund auf so entwickelt, dass es ohne Kamera auskommt.

  • Keine Kamera: explizit ausgeschlossen, nicht nur abgeschaltet
  • Sensorik von oben misst Tiefen- und Wasserdaten, keine Bilder
  • Keine Personenerkennung
  • Keine Erfassung während der Nutzung
Nutzen

Was Betreiber gewinnen

  1. Bedarfsgerechte Reinigung

    Teams gehen dorthin, wo der Status Bedarf zeigt

  2. Schnellere Reaktion

    auf Verstopfung und Überlauf

  3. Planbare Wartung

    Ein sich verschlechternder Ablauf wird früh sichtbar

  4. Nachvollziehbare Entscheidungen

    regelbasiert und dokumentiert

  5. Datenschutz eingebaut

    höhere Akzeptanz bei Nutzern und Auftraggebern

  6. Bessere Nutzererfahrung

    Probleme werden früher erkannt